Erweiterte Torloch-Tour

Montag 17 Juli 2006

Vor meiner Haustür startete meine Torloch-Tour Richtung Nesslau. Mit dem Ziel, möglichst nie die Hauptstrasse zu benutzen, fuhr ich via Laas Richtung Stein, wo ich mich den Steinerberg hochschraubte, zum Gräppelensee hinüber donnerte und bei Roger in Unterwasser einen Kafi genehmigte. Hier verstecken sich sicher noch knackige Trails, die ich noch nicht kenne.

Auf dem Weg zur Alp Torloch am Fusse des Frümsel begegnete ich Horden von Wanderern und Familien. Der Klang- und Sagenweg zeigen Wirkung. Wie eingangs beschrieben, war der letzte Aufstieg zum Torloch recht steil, doch die Aussicht rechtfertigte die immer häufiger werdenden Pausen.

Natürlich folgte ich für den Abstieg nicht der Anfahrtsroute, denn ” Mountainbike ” heisst auf Deutsch ja nicht “Asphaltvelo”. Bei der weit herum sichtbaren Antenne auf dem Strichboden angekommen wollte ich eigentlich weiter bis zur Vorder Höhi fahren, doch meine Karte reichte nur bis zum Vorderselun, daher kehrte ich im Hüeberlis um, da ich den Weg nicht einsehen konnte. Der Trail von der Bergstation der Seluner Bahn hinunter nach Starkenbach brachte meine Bremsen zum Faden: steil, und im unteren Teil recht anspruchsvoll. Danach war ich so kaputt, dass ich vom Grundsatz, die Hauptstrasse zu umgehen, abwich und schnellsten Weges heimwärts fuhr. Immerhin sammelte ich 70 Kilometer und stieg auf über 1800 m.ü.M.
Wir wohnen wirklich da wo andere die Ferien verbringen!


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