Am Wochenende vom 9./10. August ging in und um die Lenzerheide das Bike Attack bei schönstem Wetter über die Bühne. Mit dabei waren natürlich auch feelfederwegler und Freunde vom RMC Bütschwil. Der erste Teil des Rennens bildete die Qualifikation am Samstag, welche von der Toggenburger Delegation eröffnet wurde. Mit der Startnummer 1 durfte ich als erster auf die Strecke, wurde aber schon bald von André, Michi, Frischi und eingen mehr freundlich gegrüsst und überholt, da mir am Start die Kette riss.
Am Abend fand dann eine kleine Zwischendisziplin statt. Auch an der Rock Shox Party war ein erfreuliches Mitmischen von ff-lern zu verzeichnen. Kathrin mischte am kräftigsten mit und hat sich im Armdrücken tapfer geschlagen, allerdings zog sie bei der Entscheidung um den Lady-Cruiser den Kürzeren. Kevin, André und ich setzten unsere Rennvorbereitung auf Zwetschgenluz, was sich als gar nicht so schlecht herausstellte, allerdings waren wir froh dass Silvan seine Vorbereitung etwas anders gestaltete, und uns noch heil nach Hause brachte.
Der zweite Teil des Rennens bestand darin, am Sonntag früh aufzustehen, sich mit Bike und dem Resten Humor, welcher vom Vorabend noch übrig war, zu bewaffnen, und mit der ersten Bahn auf den Gipfel zu stürmen. Denn innerhalb der einzelnen Startblöcke gilt das altbekannte Gesetz “dä Schneller isch dä Gschwinder”. So lag dann Fridolin’s Bike in der ersten Rheie von Block 1, Frischi, André und Michi reservierten sich die besten Plätze in Block 2, Kevin und Silvan fanden sich in Block 4 ein und Kathrin und ich standen in Block 5. Erich war dank seinem letztjährigen Resultat in Block 0 gesetzt, was bedeutete, dass er als einziger ausschlafen durfte.
11.30 Uhr, die Spannung steigt. 11.45 Uhr, die Spannung steigt noch mehr, obwohl sie schon längst am Anschlag angelangt ist. 11.55 Uhr, i sött go bislä. 12.00 Uhr, es knallt. Nur Sekunden nach dem Startschuss rasen die ersten Fahrer durch’s zweite Tor und jagen blitzesschnell über die Fläche davon, gefolgt von Erich und Fridolin, André und Frischi, und natürlich ein paar Anderen. In Block 5 regt sich noch überhaupt nichts. Die ersten Pechvögel hatten wahrscheinlich schon mit Platten zu kämpfen, als auch wir uns langsam in Bewegung setzten.
Eine wilder Ritt, begleitet von mehr oder weniger gefährlichen Überholmanövern, bringt die Fahrer runter zur Lenzerheide, wo der wohl etwas weniger hecktische, dafür aber umso kräftefressendere Teil anfängt. Beinahe im CC-Style geth’s nämlich weiter bis nach Churwalden. Frischi hatt wohl in diesem Teil den Nachbrenner gezündet und fährt auf den sehr guten 13. Schlussrang. Fridolin, unser schnellste Presidente, und Erich trennen nach 20 km auf der Ziellinie nur wenige Meter und sie finden sich auf den Rängen 17. und 21. ein. Fridolin’s Puls war garantiert noch über 180 als André auf Rang 45 durchs Ziel fuhr, natürlich mit einem frischen Lächeln für die Kamera, oder so. Ich landete nach unzähligen Überholmanövern auf Rang 88 und kurz danach kam Michi ins Ziel, welcher auf der Parpaner-Höchi noch gemütlich einen Platten flicken durfte. Silvan verpasste sein Ziel, unter die ersten 200 zu fahren, auf Rang 203 nur ganz knapp, gewinnt aber das interne Duell gegen Kevin, der als 293. durchs Ziel fuhr. Den krönenden Abschluss der ff-ler Staffel machte Kathrin, die sich bei den Damen den 21. Rang erkämpfte. Bis dann die letzten von knapp 600 Startenden im Ziel einfuhren verging eine ganze Weile, was uns die Gelegenheit gab den wohlverdienten Zwetschgenluz zu geniessen.
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Hi Sämi, tip-top-er Bericht! Es fehlt aber irgendwie der kleine Film über Andrés Machenschaften während der Streckenbesichtigung. Mit oder ohne Zensurbalken
Kathrin
i weiss nöd ob min puls scho under 200 gsi isch wo du is ziel cho bisch sämi!
hauptsach i ha das pflegeset gwunne!!
Pflegeset? So unrasiert habe ich dich aber noch nie gesehen!
Gruss!
Der Biber hat gelandet… 228 war mein Ort im Rennen. Sami, die Rock Shox Partei hat ein paar Tage gelebt, ich denk…! 293 war ein verschiedener Tag. Und ja nächstes Jahr das Rennen mit silvan Leben. Schult wann Sonntag Anfang ein?
maillot jaune + ganzkörper-pflegeset? ok, da darf man strahlen wie ein maienkäfer.
aber vor dem nächsten fototermin zuerst gut einseifen mit dem latschenkieferöl (flasche links im bild), einwirken lassen, danach mit der schwarzen bürste (bildmitte, ähm… unten im beutel) schrubben, danach sollten die schwarzen fusel komplett entfernt sein und die samtig weiche haut kommt wieder zum vorschein.
tipp vom experten: wunde stellen leicht mit lutz (eher kalt) einreiben. eh voilà !